Wisst ihr was Poller sind?
Das sind diese Metall- oder Betonsäulen, an denen Schiffe mit ihren Tauen festgemacht werden.
Seit Jahren beschäftige ich mich mit meinem Spiegelbild. Schon als Teenager hatte ich Mühe mit dem Körper, den ich im Spiegel sah. Es waren oft nur kleine, böse Bemerkungen von Menschen, die sich Freunde nannten – aber sie haben Spuren hinterlassen, die niemand sah. Sätze wie: „Wenn du im Wasser stehst, bist du richtig hübsch.“ Oder eben diese Geschichte von: an deinen Beinen kann man ein Schiff befestigen. Für andere vielleicht ein Witz. Für mich war es ein Stich, der sich festgesetzt hat und mich irgendwann hat glauben lassen, dass ich nur schön bin, wenn man mich nicht wirklich sieht.
Sport wurde meine Flucht und gleichzeitig mein Weg, mir ein besseres Gefühl zu geben. Erst im Verein, später im Group Fitness – TaeBo, laute Musik, Menschen, die gemeinsam schwitzen. Ich liebte dieses Gefühl so sehr, dass ich mich zur Trainerin ausbilden ließ. Doch obwohl ich bewegte, trainierte, veränderte sich mein Körper nie so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Also begann ich zu verzichten. Über Jahre. Diäten. Pläne. Einschränkungen. Alles verfolgt, was irgendwo Hoffnung versprach. Der Höhepunkt kam nach der Geburt meiner zwei Mädchen: Mit radikaler Disziplin nahm ich in kurzer Zeit über 15 Kilo ab. Ungesund. Härter als nötig. Und ich dachte damals wirklich, dass das endlich der Moment wäre, an dem jemand sagt: „Wow. Jetzt siehst du toll aus.“
Dieser Applaus blieb aus. Dafür kamen Müdigkeit, Erschöpfung, ständiges unwohlsein, frieren, schlechte Haut, Verdauungsbeschwerden und schlaflose Nächte. Ich war schlank wie nie – und gleichzeitig unglücklich wie nie.
Und trotzdem machte ich mich genau in dieser Zeit selbständig. Manchmal frage ich mich heute, ob ich damals schon gespürt habe, dass ich mehr kann. Mehr bin. Mehr geben will. Ich glaube ja.
Denn in dieser Phase kam Herbalife in mein Leben. Ich wurde zu einem Community-Training eingeladen, und plötzlich war da dieses Gefühl von: „Das tut mir gut.“ Energie, Schlaf, Leistung, Stimmung – alles veränderte sich. Ich fühlte mich wieder wie ich. Ich war ausgeglichen. Fröhlich. Stark von innen heraus, nicht von außen. Und ich wusste sofort: Das ist nicht nur für mich wichtig. Das sollen andere Frauen kennen. Ich bin kein Einzelfall.
Warum ich gerade heute darüber nachdenke? Weil ich es wieder einmal schwarz auf weiß vor mir habe: Gesundheit, Energie, ein funktionierender Stoffwechsel, guter Schlaf, Wohlbefinden – das alles ist so viel wichtiger als ein Spiegelbild das sich ohne Makel zeigt.
Meine Form gehört zu mir. Deine Form gehört zu dir. Es geht nicht darum, petfekt zu sein. Es geht darum, zu spüren, dass dein Körper mit dir arbeitet und du ihm gibst, was er braucht.
Neun Jahre begleite ich jetzt Frauen. Jeden Tag sehe ich aufs Neue, was möglich ist, wenn man aufhört, mit seinem Körper Krieg zu führen – und beginnt, ihn zu unterstützen. Und genau das ist heute mein Gedanke, den ich hier festhalten möchte. Nicht als perfekte Story. Sondern als ehrlicher Teil meines Weges.